Archiv für Themen

Achtung Rutschgefahr – Muss es immer Streusalz sein?

Eis und Schnee machen den Spaziergang oder den Weg zur Arbeit schnell zu einer Rutschpartie. Ein schnelles und verbreitetes Mittel dagegen ist Streusalz. Doch der Einsatz verursacht Nebenwirkungen, die nicht nur so manche Rostblüte hervorbringt, sondern auch die Umwelt schädigt: Das Salz gelangt über den Boden in die Pflanzen und verändert dort den Nährstoffhaushalt. Die Folgen zeigen sich oft erst im Frühjahr und Sommer, wenn salzgeschädigte Straßenbäume trotz ausreichender Niederschläge allmählich vertrocknen oder durch den hohen Salzgehalt Kleinstlebewesen abgetötet werden. Beim Streuen auf innerörtlichen Straßen mit Regen- oder Mischwasserkanalisation fließt das Streusalz mit dem Schmelzwasser in das Kanalsystem ab. Selbst nach Durchlaufen der Kläranlage gelangt es in Bäche oder Flüsse und trägt dort zur Versalzung bei. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz auch ökonomische Schäden wie die Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen. Deshalb sollte der Einsatz von Streusalz, wenn irgend möglich, vermieden werden. Sowohl im privaten als auch im kommunalen und staatlichen Winterdienst steht die mechanische Räumung von Schnee und Eis immer an erster Stelle. Je früher sie durchgeführt wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten und die Chance, ganz auf Streumittel verzichten zu können. Je nach Gefahrenlage können nach der Räumung abstumpfende oder auftauende Mittel ergänzend zum Einsatz kommen.

Umweltfreundliche salzfreie Streumittel erkennt man im Handel am Umweltzeichen „Blauer Engel“. Eine u.a. vom Bundesumweltamt empfohlene Auswahl an alternativen Streumitteln finden Sie auf der Internetseite
http://www.blauer-engel.de

Vielleicht hat ja der ein oder andere noch Tipps & Ideen, wie man – nicht nur zur Weihnachtszeit – schonend mit seiner Umwelt umgehen kann.
Teilen Sie diese mit uns hier im Blog der liste21.de.

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| Lesenswertes z. Thema Umwelt : Im Plastik gefangen ( gefunden bei “Die Zeit” )

Im Plastik gefangen

Wir sind Weltmeister im Recyceln. Trotzdem ist die Nordsee voller Kunststoffmüll. Die alten Tüten, Flaschen und Verpackungen töten Vögel und Fische. Am Ende landet das Plastik, zu unsichtbaren Teilchen zerrieben, in unserem Essen. Wie kommt der Müll ins Meer?
Von Roland Kirbach
9. Juli 2015, 10:47 Uhr / DIE ZEIT Nr. 26/2015, 25. Juni 2015

den ganzen Artikel  finden Sie hier Die Zeit-Ausgabe 26/2015 online

Wussten Sie ?

Es dauert schätzungsweise 450 Jahre, bis eine PET-Flasche vollständig zerfallen ist

Jeder Deutsche verbraucht im Schnitt 71 Plastiktüten pro Jahr

Etliche Meeresvögel bauen ihre Nester aus alten Fischernetzen – oft eine tödliche Falle

Ein Kleidungsstück aus Synthetikstoff verliert pro Waschgang bis zu 1900 Fasern

Viele Kosmetika vom Duschgel bis zur Bodylotion enthalten winzige Plastikpartikel

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Nachhaltige Regionalentwicklung – durch regionalen Einkauf!

Obst, Gemüse oder Fleisch – Verbraucher legen immer mehr Wert auf regionale Produkte. Regionale Produkte sind authentisch, weil sie in der Saison reif geerntet werden und der Erzeuger direkt Auskunft über Tierhaltung und Produktionsmethoden geben kann.
Aktuelle Berichte über Pestizideinsätze und die Wirkungen von Glyphosat verunsichern und lassen besonders die Nachfrage nach Bioprodukten aus regionaler Herkunft steigen. Damit verbunden sind kurze Transportwege, was wiederum dem Klima zugutekommt. Regionaler Einkauf stärkt die landwirtschaftlichen Produzenten vor Ort, die einen wichtigen Beitrag zur Landschafts- und Kulturpflege leisten.

Zugegeben – es ist ganz schön aufwendig, Eier hier, Kartoffeln dort und Äpfel da zu kaufen. Zum Glück gibt es deshalb immer mehr Selbstvermarkter, die in ihren Hofläden auch Produkte von Kollegen anbieten und so für ein breiteres Angebotssortiment sorgen. Auch in Supermärkten werden immer mehr regionale Produkte angeboten. Und wo das nicht der Fall ist, sollten wir als Verbraucher dies einfordern! Denn Regionalität ist gut – Für uns! Für unsere Region! Für unsere Umwelt!

Was sind Ihre liebsten regionalen Produkte und wo kaufen Sie? Sagen Sie uns Ihre Meinung -hier im Blog!

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| Gemeinderatssitzung v. 12.11.2015 |

 [avatar user=”lubo” size=”thumbnail” align=”left” /] persönliche Gedanken & Anmerkungen zu den Themen der Gemeinderatssitzung
   letzte Änderung: 2015-11-14

Die Vorlagen zurden Ö-Punkten der  Sitzung finden Sie im BIS (BürgerInformationsSystem ) unter brackenheim.de 

=========== Öffentlicher Teil -Beginn um 19 Uhr:


Tagesordnungspunkte

1. Bürgerfragestunde – ” die ” Möglichkeit sich als Bürger Gehör zu verschaffen/ seine     Anliegen der Verwaltung und dem Gemeinderat nahe zu bringen. 

2 Forstwirtschaftsjahre 2015/2016; Bericht   094/2015 GR

Kalkung von Böden – notwendig oder eher kontraproduktiv, da die Herstellung des sog. Dolomit-Kalks sicher nicht Co2-Neutral funktioniert.
s. Waldwissen.net

Brigitte Hentschke fragte nach , ob die Kalkung CO2-neutral sei bzw. wie die CO2-Bilanz einer solchen Maßnahme sei.  Diese Frage sorgte für Unmut im Gremium bzw. mancher schien den Sinn der Frage gar nicht zu erkennen.  “Wenn das Land diese Maßnahmen vorschlage, dann müsste das doch gut sein”.
Herr Krautzberger versprach diese Frage zu klären und dem Gremium die entsprechende Info zukommen zu lassen.

 

3 Bauvorhaben: Fachmarktzentrum mit gewerblicher Nutzung, Gastronomie,
Parkplätzen sowie Werbeanlagen an der Hermann-Bauer-Straße in Brackenheim
095/2015 GR

-durch den Bebauungsplan vorgegebene Beschränkungen der angebotenen Waren und Verkaufsflächen -werden diese eingehalten?
   -lt. Auskunft des Planes ja
-Vergleich Planungskonzept aus dem Jahr 2012..und aktueller Stand:
-feinkörnige und differenzierte Neubaustruktur, die sich harmonisch i. den Stadt-Grundriss einfügt 
-umfassendes Fusswegenetz, das sich aus der Innenstadt heraus entwickelt
-massvolle Ergänzung der Einzelhandelsstruktur, die keine Belastung /Konkurrenz f.d. Innenstadthandel darstellt
-differenzierte Architektur, kein grosses Einkaufszentrum; eigenständige Baukörper-Vergleich Stadtplanner-Entwurf (0151/2011) und jetziges Aussehen?
Vergleich Bauhöhen in BBPlan-Vorentwürfen (z.Bsp. 92/2014 = H max 8m) und jetzt 10 + 11m ?

Parkplätze: jetzt vorgesehen 45 + 53 = 98  
war bisher: Vorlage 009/2014 v. 21.1.2014:
Parkflächen :Die bisherige Planung sieht die Einrichtung von 120 Parkflächen mit einer Breite zwischen 2,50m und 2,70m vor. Dies ist baurechtlich ausreichend.Der Stadt Brackenheim ist es zwischenzeitlich außerdem gelungen, den im Süden  liegenden Bereich mit einer Größe von 3,81 Ar zu erwerben. Auf dieser Fläche könnten weitere Parkmöglichkeiten geschaffen werden

reichen die Parkflächen (rechtlich & wirklich) aus?
– Rechtlich reichen die Parkplätze nicht aus -es müssen 4 “ausgelöst” werden + entlang der Hermann-Bauer Str. wird zukünftig nicht mehr parallel sondern quer zur Straße geparkt werden müssen ( Gratuliere all denen, die dann dort in der “Rush-Hour” rückwärts ausparken dürfen)

siehe dazu auch Blog-Beitrage v. 11.6.2015 & v. 29.01.2015 & v. 07..10.2013 -Nachhaltiger Umgang mit der Resource Boden

 Alles gut so?
– schön ist was anderes & als Fazit bleibt das bereits zu der Sitzung/Vorlage v. 11.6.2015 abgegebene 🙁


4 Umbau Theodor-Heuss-Schule zur Gemeinschaftsschule
Vergabe Bodenbelag- und Schreinerarbeiten    096/2015 GR

s. dazu Anmerkungen zur  GR 16.04.2015

5   3. Änderung der 2. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes Brackenheim –
Cleebronn, Vorberatung
a) Abwägung der eingegangenen Anregungen und Bedenken
b) Beschluss über die Feststellung der Änderung
097/2015 GR

Link z. Stadtentwicklungsplan2025 | Ausgabe 12/2010

darin waren für Neipperg noch folgende (Bauland-)Erweiterungen vorgesehen:

Step_baugebiet-HuehneraeckerNeipperg-Stand2010-12-01

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuell stellt sich die Sachlage so dar:

Neipperg_burgunder-&Huehnerberg-097_2015-2015-11

die Gebiete Hühnerberg und Burgunderstrasse in Neipperg. Die im Bereich Hühnerberg errichteten landw. Gebäude..(oder besser Sonnenkraftwerke m.d.Möglichkeit etwa unterzustellen?) wurden v. LRA genehmigt bzw. tlw.ohne Genehmigung erstellt, obwohl dieses Gebiet im Flächennutzungsplan zu der Zeit als Erweiterungsfläche ausgewiesen war (?).

 

 

Nach Auffassung des LRA muss nach einer grundsätzlichen Bedarfsprüfung eine erneute Prüfung des südöstlich von Neipperg gelegenen Gewanns „Schafäcker“ erfolgen.

Neipperg -Gebiet Schafäcker

Neipperg -Gebiet Schafäcker


6 Bebauungsplan “Weintourismus am Mönchsbergsee, 1. Änderung“;
Aufstellungsbeschluss  098/2015 GR

Vgl. Vorgaben im BB-Plan (Entwurf 070/2012 GR v. 6.6.2012).

1.5 Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und

Landschaft (§ 9 (1) Nr. 20 BauGB)

  1. a) Die Befestigung von Stellplätzen darf nur wasserdurchlässig erfolgen (Rasensteine,

Rasenpflaster, Drainpflaster oder ähnliches). Wasserundurchlässiges Pflastermaterial

ohne wasserdurchlässige Abstandsfuge ist unzulässig.

  1. b) Zur Vermeidung anlagebedingter Bodenbeeinträchtigung ist bei allen Baumaßnahmen der

Oberboden nach Zwischenlagerung der Wiederverwendung zuzuführen.

  1. c) Zur Schonung nachtaktiver Insekten sind für die Außenbeleuchtung insektenfreundliche und abstrahlungsarme Leuchtmittel nach dem neuesten Stand der Technik zu verwenden.
  1. d) Bei der Verwendung von Metall als Baustoff (Blei, Kupfer, Zink) ist verwitterungsfesteBeschichtung zwingend.

aus dem Umweltgutachten: .3.1 Emissionen von Schadstoffen, Lärm etc.  Baubedingt Während der Bauphase kann es die Bautätigkeit zu geringen temporären Lärm- und Schadstoffemissio-nen kommen.  Anlagebedingt/Betriebsbedingt Mit dem Betrieb des Weinausschanks sind Geräuschemissionen verbunden. Diese beschränken sich auf die Öffnungszeiten (Mai – September an Sonn- und Feiertagen von 11 – 19 Uhr bei guter Witterung).

 

Ergänzung dazu aus 012/2013 GR v. 13.2.2013

In der Stellungnahme des Landratsamtes Heilbronn wurde zunächst gewünscht, die Öffnungszeiten der Weinausschankhütte durch Festsetzung im Bebauungsplan zu regeln.

Nach einer Abstimmung mit dem Landratsamt, können diese Öffnungszeiten nun auch im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages geregelt werden. Dieser befindet sich derzeit in der Ausarbeitung. Ein erster Entwurf wurde bereits mit dem Landratsamt abgestimmt

7 Kommunales Klimaschutzkonzept     099/2015 GR
 a) Mitgliedschaft im Klima-Bündnis   http://www.klimabuendnis.org 
 b) Förderung des Radverkehrs: STADTRADELN 2016   externer Link zur Aktion

8 Bauvorhaben im Außenbereich -Burgermühle   100/2015 GR
Modernisierung und Instandhaltung der bestehenden Getreideannahme und
Getreidelagerung in Brackenheim, Burgermühle 1, Flst.Nr. 5956

9 Bauangelegenheiten Oktober 2015    101/2015 GR


 

 

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Freud und Leid mit Tempo 30

Die einen sind lärmgeplagt, die anderen wünschen sich freie Fahrt. Bei Tempo 30 scheiden sich die Geister. Auf der Hand liegt, dass selbst im beschaulichen Zabergäu alte Ortskerne zu vielbefahrenen Durchgangsstraßen mutiert sind. Was den Anliegern noch vor Jahrzehnten zentrales Wohnen ermöglichte, ist für sie heute mit Schmutz, Gefährdung und vor allem Lärm verbunden. Ein Resultat: An stark frequentierten Straßen steht wertvoller weil knapper Wohnraum leer. Nun gibt es Richtlinien, die Bürgerinnen und Bürger gegen diese Umweltbelastung schützen sollen. Diese wurden europaweit beschlossen und  im Bundesimmissionsschutzgesetz  bestätigt – letztlich mit dem klaren Auftrag an die Kommunen, innerhalb von Lärmaktionsplänen immissionssenkende Maßnahmen zum Schutz der Anlieger zu entwickeln. Dazu zählen in erster Linie die Einführung von Tempo 30 – Zonen sowie der Einbau lärmmindernder Fahrbahnbeläge. Unbestritten ist allerdings, dass auch Tempo 30 nur bedingt Ruhe bringt: ein schlechter Asphalt, wackelnde Kanaldeckel, ein zu hohes Verkehrsaufkommen oder schlicht der uneinsichtige Parker, der Stop and Go der Verkehrsteilnehmer erzwingt – all‘ dies sind Faktoren, die die Wirksamkeit dieser Maßnahme gefährden.

Aber: Lärmbelastung ist Gesundheitsgefährdung. Die Kommune trägt für das Wohl ihrer Bürger Verantwortung. Und – Tempo 30 bedeutet auch: mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Weniger Schadstoffe. Was also tun?

Uns interessiert Ihre Meinung!

Wir laden Sie herzlich ein: Bloggen Sie mit auf liste21.de

 

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| “Das Rad nicht neu erfinden “- oder Ideen aus anderen Kommunen

WWW-“Fundstücke” was man in anderen Kommunen so alles macht:

 

Mohnheim am Rhein:

Bürger(Online-Beteiligung; Live-Übertragung d. GR-Sitzungen + kostenlose Hotspots https://www.monheim.de/…/sta…/staedtische-wlan-hotspots/

Oftersheim – Aufruf zum “Frühlingsputz”

Gute Idee -müssten wir in Brackenheim doch locker auch hinbekommen!?

Oftersheim-Aufruf an die Bevölkerung zum Frühlingsputz in der Stadt

Dieburg: Anregungen / Hinweise aus der Bevölkerung aufnehmen

Mehr Bürgernähe und eine schnellere Kommunikation sind uns sehr wichtig. Mit dem grafischen  grafischen Anregungs- und Ereignismanagement (AEM) geben wir unseren Bürgerinnen und Bürgern ein Instrument an die Hand um schnell und einfach mit uns in Kontakt zu treten. Egal, ob eine Straßenlampe defekt oder der Radweg unbefahrbar ist – mit wenigen Mausklicks können jederzeit Anregungen oder Verbesserungsvorschläge an die Stadtverwaltung gemeldet werden.
externer Link

Gute Idee – die es ermöglicht moderne Kommunikationsmittel vor Ort z.Bsp. für die Mängelmeldung zu nutzen. Zudem wird der Bürger durch Infos über den Stand der Dinge informiert, was in Brackenheim bisher (leider) nicht der Fall ist.

Seelbach/Schwarzwald: Neue Wege um die Arbeit im Gemeinderat /Entscheidungen transparenter und nachvollziehbarer zu machen – Gemeinderats-TV

Seelbach TV ist ein Medienprojekt zur Übertragung der Seelbacher Gemeinderatsitzungen im Internet.
externer Link

Wäre interessant zu erfahren welche “Einschaltquoten” die GR-Sitzungen erreichen 🙂

Kommunen kaufen Bahnstrecke

Die an der Bahnstrecke liegenden Kommunen Pfullendorf, Ostrach und Altshausen haben die stillgelegte Bahnstrecke gekauft

s. dazu  externer Link

Ist Ihnen schon irgendwo / in irgendeiner Stadt etwas begegnet,
von dem Sie dachten…das wäre ne gute Idee für Brackenheim?

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