Archiv für Themen

.:: Gemeinderatssitzung 06.12.2012 – Gedanken / Links /

Klimaschutzkonzept für Brackenheim :           Vorlage 144/2012

“Kommunen kommt beim Klimaschutz eine wichtige Rolle zuteil, da sie die Gegebenheiten vor Ort, die Menschen und die Firmen kennen. Auch wird die Kommune oft als Vorbild für privates Handeln gesehen. Aber wie kann eine Kommune die eigenen Emissionen senken? Wie können Akteure in der Gemeinde motiviert & unterstützt werden? Und welche Klimaschutz-Maßnahmen sind wirtschaftlich umsetzbar?”

Hat Brackenheim denn überhaupt schon ein Konzept zum Klimaschutz?  Meiner Meinung nach nein -und die Beschlussvorlage greift nur einzelne Punkte auf, die zu einem solchen Konzept gehören..aber das große GANZE ist das jetzt noch nicht.

Beispiele wie ein Konzept z. Klimaschutz aussehen kann:

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Nachtrag: der ToP wurde abgesetzt, weil… der Hauptreferent krankheitsbedingt nicht anwesend war;   … dem Gremium das Konzept fehlte.

Schade – wieder ein Chance vertan!

 

 

 

 

 

 

 

 

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.:: WeinZeit in Brackenheim -vom Leuchtturm zum kleinstmögl. Kompromiß !? ::.

 

Erstveröffentlichung 8.November 2011

Weinseelige Zeiten rund ums  Brackenheimer Schloß

Mehr Infos zur Vorgeschichte finden Sie hier.

Seit 2007 bastelt man nun an der WeinZeit. Von dem einstigen  “Leuchtturmprojekt” ist – zumindest in baulicher Form – nicht mehr viel übrig geblieben :
Entwurf d. Stuttgarter Architektin Christine  Remensperger     /  Ansicht v. der Obertorstrasse
Bild: Entwurf v. Christine Remensperger f.d. Wettbewerb / aktuellster Entwurf
Vorlage 122/2011 v.d. Sitzung am 27.10.2011

Jetzt betont man, dass mit diesem Entwurf das bisher so “unbekannte” Schloß besser zur Geltung gebracht werden würde – und im Falle der Öffnung des Schloßgrabens von Osten mag das ja zutreffen. Aber das Gebäude erinnert mich dann doch eher an zwei aufeinander gesetzte Baucontainer mit Handy-Fenster.
Da wäre mir doch lieber gewesen,  daß nach dem Umzug der Verwaltung ins neue Rathaus die Weinzeit im Schloß eingekehrt wäre  und man direkt im historischen Gebäude ein übergreifendes Nutzungskonzept ( Weinvermarktung; Gastronomie & Hotelbetrieb + kulturelle Angebote in der Kapelle i.Schloß) erarbeitet hätte.


Ergänzung v. 20.1.2012:

so können Leuchturmprojekte in Sachen Wein aussehen:

Gebäude aus Glas, Stahlbeton und weintypischen Elementen und Lichteffekte v. Gebäude aus Glas, Stahlbeton und weintypischen Elementen

 

Weingut Scheiblhofer im Burgenland (Österreich) . Ein Klick auf’s Bild bringt Sie zu weiteren Infos.


Ergänzung 01.02.2012:

Am vergangenen WE war ich im Theodor-Heuss-Museum, um die Fotoausstellung “Deutschlandreise” von Pia Malmus anzuschauen.  Und dabei kam mir der Schloßgarten so leer vor.  Hatt ein wenig gedauert bis mir klar wurde, was dort fehlte.  Man(n) hat Tatsachen geschaffen -obwohl kein genehmigter Bauantrag vorliegt -und die dort stehenden Bäume und Sträucher kurzerhand entfernt.
In anderen Städten hätte man dagegen protestiert -in Brackenheim wartet man noch nicht einmal auf den offiziellen Baubeschluß 🙁

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Ergänzung v. 09.08.2012:

So..nun ist es raus – das “Ding” wird nach ersten Berechnungen der Gewinner-Architektin viel teuer als geplant & vorgegeben.
Aber anstatt nun von vorne zu beginnen und den “Wettbewerbs-Balast” über Bord zu werfen, möchte man(n) nun hier und da weglassen.

s. dazu Artikel in der Heilbronner Stimme v. 9.8.2012

Artikel aus der Heilbronner Stimme v. 9.8.2012

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Ergänzung v. 31.10.2012:
Weinzeit in der Warteschleife – Artikel i.d.Heilbronner Stimme v. 30.10.2012

Artikel aus der Heilbronner Stimme v. 30.10.2012 Kommentar zum Artikel
(zum Lesen des Artikels / Kommentar  bitte auf das jeweilige Bild klicken)

Endlich geht man dieses Thema richtig an…Die “Basis” (die Einwohner v. Brackenheim) sollen mit eingebunden werden und die zentrale Anlaufstelle der Weinzeit soll im Schloss gefunden werden.

Hoffentlich nutzen viele Brackenheimer am 24.11.2012 die Möglichkeit  und schauen sich das Schloss an!!!

============ Ergänzung v. 23.11.2012 ==================

gefunden in der Heilbronner Stimme -ein Leserbrief zu dem Thema

Leserbrief i.d. Heilbronner Stimme v. 23.11.2012

 

============ Ergänzung v. 26.11.2012 =======================

Bericht über die Veranstaltung v. 24.11.2012 im Schloß von Brackenheim

Bericht Heilbronner Stimme am 26.11.2012 von Birgit Riecker

Link zum Artikel

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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.:: Blockheizkraftwerk “nur” für die Schule -oder Nahwärmekonzept f. neues Baugebiet ::.

zur ToP 131/2012 – Heizzentrale Schulzentrum  Umstellung auf erneuerbare Energien

Wie in der Vorlage beschrieben, ist die Heizungsanlage für das Schulzentrum (inkl. Sporthallen u. Kleinschwimmhalle) in die Jahre gekommen und eine umfassende Sanierung steht an.
Die Verwaltung schlägt eine Kombination aus Blockheizkraftwerk + Gas vor, aber wäre es denn nicht nachhaltiger die Gelegenheit beim Schopf zu packen und das Blockheizkraftwerk so auzulegen, dass damit gleich ein Nahwärmeversorgungsnetz für das neu entstehende Baugebiet geschaffen werden kann?

Beispiele dafür gibt es ja auch in der näheren Umgebung und aus ökologischer Sicht ist solchen Konzepten Vorrang vor Einzellösungen in jedem Haushalt einzuräumen.
(vgl. dazu das Portal z. nachhaltigen Innenentwicklung v. Städten u. Gemeinden des Ministeriums f. Verkehr u. Infrastruktur Baden Württemberg)

====== Ergänzung v. 16.11.2012 ===

Leider sind die Planungen für das neue Baugebiet Am Schulzentrum schon zu weit fortgeschritten um dort jetzt noch die Planungen für Fernwärme  integrieren zu können. (lt. Stadtverwaltung).

====== Externe Links dazu ====

 Bericht in der Heilbronner Stimme  v. 19.11.2012
Vergleich Heizsysteme Stiftung Warentest u.a. Pellets

 

 

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.:: Zone 30 auch in der Theodor-Heuss-Siedlung !? ::.


Viele Wohngebiete in Brackenheim / Teilorten sind als 30er-Zonen ausgewiesen, nur in den älteren Wohngebieten wie z.Bsp. der Theodor-Heuss-Siedlung tat man sich von Verwaltungsseite bisher schwer diese “Begrenzung” in Angriff zu nehmen.

Man setzte stattdessen auf die freiwillige Einsicht der Verkehrsteilnehmer – mit
bescheidenem Erfolg.  Nach Erschliessung des Baugebietes “Lange Äcker” stiegen
die Durchfahrtszahlen stark an – und es bildete sich eine private Initiative, die mit einer Unterschriftenaktion die Einführung forderte.

Die Einrichtung von 30er Zonen obliegt dem Landratsamt -und so wird im Rahmen einer Verkehrsschau am 13.11.2012 die Möglichkeit /Notwendigkeit geprüft werden.
Der Zeitplan sieht vor, dass man sich gegen 11 Uhr vor Ort ein Bild machen wird.
Treffpunkt wird die Uhlandstrasse sein.

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Nachtrag bzw. das Ergebnis der Verkehrsschau – die Theodor-Heuss-Siedlung wird offizielle 30er Zone !! 🙂
Danke an die engagierten MitbürgerInnen, die sich dafür eingesetzt und u.a. Unterschriften gesammelt haben!!

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Nachtrag v. 28.2.2013:
Die ersten Schilder sind angebracht -jetzt fehlen nur noch die Hinweise auf den Fahrbahnen… die Theodor-Heuss-Siedlung ist jetzt offiziell 30er-Zone!!!
Klasse!
Schade nur, das die Verwaltung bislang darauf verzichtet hat, diese Infos auf der Webseite der Stadt bzw. im Amtsblatt publik zu machen.?

 

 

 

 

 

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.:: Mensa im Schulzentrum – immer weniger nutzen dieses Angebot!? ::.

Eigentlich könnte man davon ausgehen, das Dinge von denen man nichts hört gut gehende Selbstläufer sind.

Aber leider ist dem nicht immer so – wie sich am Beispiel der Mensa im Schulzentrum zeigt.

Seit April 2007 können die SchülerInnen auf dieses Angebot zurückgreifen, aber trotz steigender Schülerzahlen im Rahmen der Ganztagesbetreuung…sinken die Nutzerzahlen in der Mensa.

Wo liegen die Gründe?
Seit wann ist dieser Trend beobachtbar?
Wie kann man die Auslastung wieder steigern?

 

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Kindertagesstätte am Schulzentrum


Kindertagesstätte Schulzentrum  – „Betriebsträgerschaft“
(Statement in der Gemeinderatssitzung am 25.10.2012 )
Der Link zu der entsprechenden GR-Vorlage im BürgerInformationsSystem der Stadt Brackenheim

Die Liste21 hat sich sehr intensiv mit den Konzepten der Kindergärten unter städtischer  Trägerschaft sowie der Konzept-e GmbH befasst.

Wir sind dabei zu folgenden Schlüssen gekommen:

  • Handelte es sich bei der neuen Einrichtung um eine   Betriebskindertagesstätte oder hätte Brackenheim nur einen Kindergarten, nur eine Kindertagesstätte zu versorgen, wäre eine Trägerschaft durch eine Betreibergesellschaft wie Konzept-e durchaus denkbar gewesen.
  • Wir sehen uns als Stadträte aber der Gesamtstadt und damit den Einrichtungen in allen Teilorten verpflichtet. „Nicht nur allen Einrichtungen, sondern allen Eltern und ihren Kindern in allen Teilorten!“  Wir brauchen ein gleichermaßen hohes Niveau in allen Einrichtungen.
  • Umso mehr begrüßen wir die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen untereinander und dem Amt für Bildung und Betreuung, namentlich mit Herrn Armbruster und Frau Rogage.
  • In den Gesprächen mit den Leitungen der Kindergärten und Frau Rogage konnten wir feststellen, dass man mit der Erarbeitung eines Quaitätsleitbildes für die städtischen Einrichtungen in den letzten Monaten deutlich vorangekommen ist.
    • Die Gruppe der Leiterinnen schien uns stärker zusammengerückt, auch in ihrem berechtigten Bedürfnis, die Qualität der eigenen Arbeit und  ihren Anspruch als Pädagoginnen für unsere Kinder herauszustellen.

Und sie haben recht getan: Die Brackenheimer Einrichtungen müssen sich nicht verstecken.

Die Konkurrenzsituation, die mit der heute anstehenden Entscheidung eingetreten war, mag zu diesem größeren Gruppenverständnis beigetragen haben. Salopp formuliert: „Es ging ein Ruck durch die Kindergartenmannschaft.“

  • Wir sind selbst keine Pädagogen, aber wir urteilen als Eltern: Wenngleich auf dem Papier nur in Nuancen erkennbar, sind wir der Ansicht, dass der teiloffene Ansatz wie er von den städtischen Kindergärten gelebt wird gegenüber dem offenen Konzept, wie Konzept-e es favorisiert, gewinnt. Je jünger die Kinder sind, umso wichtiger erscheinen uns eine feste Bezugsperson und die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, bei allen zahlreichen offenen Angeboten, die der unter Umständen lange Kindergartentag bietet. Eine Bezugsperson, die im Übrigen auch fester Ansprechpartner, Erziehungspartner für uns Eltern sein soll.
  • Wir setzen ein stückweit auf Bewährtes.
  • Konzept-e hat in seinen Ausführungen der Ernährung einen besonderen Stellenwert beigemessen. Diese Anregung möchten wir gerne aufnehmen. Sollte der Gemeinderat sich heute für eine städtische Trägerschaft entscheiden, ist unseres Erachtens die Frage der Verpflegung noch einmal ausführlich zu beraten. Bei Verzicht auf eine reine Kochküche mit Gastronomie-Standard zugunsten zweier kleinerer Zubereitungsküchen, in der Kinder mithelfen können, ist immer noch die Notwendigkeit der Versorgung über die Mensa bzw. einen Caterer gegeben. Hier müssen die bisherigen Erfahrungen der Kindergärten mit Krippengruppen einfließen. Auf einen hohen Qualitätsstandard ist Wert zu legen.
  • Brackenheim ist es in den letzten Jahren gelungen, ein immer besser funktionierendes Netzwerk bei den Betreuungs- und Bildungseinrichtungen aufzubauen. Die neue KiTa soll zu diesem Netzwerk gehören, es sogar bereichern. Ein weiterer Ausbau der Zusammenarbeit,  eine noch stärkere Vernetzung z.B. zwischen Kindergärten, Kindertagesstätte und den Schulen ist nicht nur wünschenswert sondern dringend geboten. Mit einbeziehen möchten wir ganz bewusst auch den engeren Kontakt zu den kirchlichen oder freien Einrichtungen in unserer Stadt.
  • Die Erstellung eines Qualitätsleitbildes ist gut – die stetige Weiterentwicklung ebenso wie eine fortwährende Supervision aber unabdingbar. Hier kommt dem Amt für Bildung und Betreuung aber auch dem Hauptamt in Personalfragen eine besondere Verantwortung zu. Der Träger bürgt letztendlich für Qualität in Konzeption und Ausführung und muss als oberste Instanz auch Ansprechpartner sein für die Eltern, die Bürgerinnen und Bürger in Brackenheim.
  • Die Liste21 möchte ausdrücklich allen Eltern, Erzieherinnen und auch den Vertreterinnen von Konzept-e danken, die sich so intensiv mit der neuen Kindertagesstätte in Brackenheim beschäftigen.
  • Die Liste21 befürwortet den Beschlussvorschlag der Verwaltung.

 

 

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