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Offene Fraktionssitzung der Liste21 am 11.01.2016

liste21-EinladungOffeneGR-2016-01-11

Einladung zur “Offenen Fraktionssitzung” der Liste21 am 11.01.2016

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| Gemeinderats-Sitzung v. 17.12.2015 |

 [avatar user=”lubo” size=”thumbnail” align=”left” /] persönliche Gedanken & Anmerkungen zu den Themen der Gemeinderatssitzung
 letzte Änderung: 2015-12-15

Die Vorlagen zurden Ö-Punkten der  Sitzung finden Sie im BIS (BürgerInformationsSystem ) unter brackenheim.de 

=========== Öffentlicher Teil -Beginn diese mal schon um 18 Uhr ===========


Tagesordnungspunkte

 

1.Bürgerfragestunde

2.Verkaufsoffene Sonntage 2016 -Vorlage 116/2015
Erlass einer Allgemeinverfügung 

3. Bebauungsplan Dürrenzimmern “Meimsheimer Straße – Vorlage 117/2015
südliche Erweiterung”;Vorstellung des Vorentwurfs einer Passivhausbebauung und Beschluss über die Auslegung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange 

Wohnraum schaffen – dieses Thema ist nicht nur in Brackenheim präsenter denn je.  Nichts einfacher als das-weisen wir doch einfach neue Baugebiete an den Ortsrändern aus. Aber kann /darf das die Lösung sein – Angesichts der Tatsache das der Landverbrauch eingedämmt werden muss; aufgeblähte Infrastrukturen irgendwann richtig Geld kosten?
Es ist wohl eher so, das einfache Lösungen in diesem Fall nicht unbedingt die Besten sind. Nachverdichtung; Arrondierung; Sanierung u. Erweiterungen in bestehenden Baugebieten sind zukunftsträchtiger Formen  der Wohnraumschaffung – bedeuten aber gleichzeitg, das man sich mehr Gedanken machen und sich mancher von Gewohnheiten verabschieden muss.
Das Gebiet an der Meimsheimer Strasse ist ein gutes Beispiel dafür -früher war hier eine Gärtnerei angesiedelt -und man hat jetzt die Möglichkeit dem gesamten Wohngebiet dort eine passende Arrondierung zu verschaffen.
Die Stadtverwaltung schlägt dazu einen Überbauung mit einzelnen Häusern + PassivHausStandard (!)vor -aber sollte / könnte man sich nicht auch Gedanken zu größeren Einheiten machen? (zumal ja auf der anderen Straßenseite schon größere Einheiten stehen).
Nicht gerade einfach , sich das Gebiet mit den verschiedensten Bebauungsmöglichkeiten vorzustellen:

GR117-2015-Dürrenzimmern_MeimsheimerStr-A 

GR117-2015-Dürrenzimmern_MeimsheimerStr-Einzel-8-12Whg

(ein Klick auf die Bilder ermöglicht eine größere Darstellung / Animation der verschiedenen Bebauungsformen&-größen)

 

 

Wie denken Sie darüber?

Passiv-Haus – Links zum Thema:

 – Erfahrungsbericht eines Passivhaus-Bauherren aus AT
–  Wikipedia-Informationen & Links zu dem Thema
“Selbst ist der Heizkörper”  -Bericht in der Zeit über Passivhaus-Standard im sozialen Wohnungsbau

 

4. Bauangelegenheiten November/Dezember 2015 – Vorlage 118/2015  

5. Mitteilungen der Verwaltung

Nicht öffentlicher Teil:
1 Grundstücksangelegenheiten
2 Bekanntgaben und Anfragen

 

 

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| Umweltschutz vor Ort III – die nachhaltige Beschaffung in der Kommune |

I.Ergänzung v. 15.12.2015:
Schon im Oktober 2014 stellte sich die Frage, wie weit denn die Verwaltung in Brackenheim bei dem Thema ist…und am Beispiel Recyclingpapier lässt sich das erschreckend deutlich machen:
(Anfrage zu dem Thema an die Stadtverwaltung wurde d.d.Klimamanager beantwortet)

In der Tat täuscht Ihr Eindruck nicht, dass nur wenig Recyclingpapier eingesetzt wird. So war es wohl der ausdrückliche Wunsch des Gemeinderats, die Vorlagen auf weißem Papier zu erhalten. ( Anm.PL: der Wunsch muss aber schon vor ganz schön langer Zeit ausgespochen worden sein -vemutlich als Recylingpapier so grau war, das man tatsächlich feine Planzeichnungen etc. nur schwerlich darauf lesen konnte)

Meine Recherche hat ergeben, dass der Anteil des Recyclingpapiers von ca. 40 % Anfang des Jahres 2000 allmählich über ca. 20 % auf heute etwa 5 % der Gesamtpapiermenge gesunken ist, die in der Verwaltung und den Schulen der Stadt Brackenheim in Form von Kopien und Ausdrucken verbraucht wird.
2014 lag laut Zählern an den verschiedenen Kopierern/Druckern der Papierverbrauch bei 1.930.728 Blatt (Verwaltung: 733.392 Blatt bzw. 38 %; Schulen: 1.197.336 Blatt bzw. 62 %). Damit liegt der Anteil des verbrauchten Recyclingpapiers mit 5 % bei rund 97.000 Blatt.

Die jährliche Ökobilanz sieht damit zurzeit wie folgt aus:

oekobilanz_papierVerwaltung & Schulen in Brackenheim

 Eine erste kleine Umstellung ist ja nun beim GR durch die Umstellung auf digitale Vorlagen geplant.Weitere Lösungsansätze sind aktuell nicht im Gespräch. Aus meiner Sicht ist allerdings eine Komplettumstellung kein Problem – die Betroffenen/Beteiligten müssen nur wollen.

Fazit: es gibt noch jede Menge zu tun, um das Thema nachhaltige Beschaffung & die damit verbindbare CO2-Reduktion in der Verwaltung zu etablieren. Besonders erschreckend für mich – der Umgang mit diesem Thema an den Schulen von Brackenheim

Links zu dem Thema:

 – Ein Märchen – das papierlose Büro ( Online-Artikel ” Die Welt” )

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Erstellt am 15.10.2014

Auszug aus:
http://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/informieren/zielgruppen/kommunen.html

Bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg spielen Landkreise, Städte und Gemeinden eine zentrale Rolle. Denn in den Landkreisen und Kommunen im Land bündeln sich nahezu alle Themen nachhaltiger Entwicklung. Im Dezember 2011 hat der Ministerrat deshalb beschlossen, im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg auch eine „Kommunale Initiative Nachhaltigkeit“ einzurichten. Ziel der Initiative ist es, nachhaltiges Handeln fest in den Kommunen zu verankern, Kommunen bei der Einführung von Instrumenten des Nachhaltigkeitsmanagements zu unterstützen und die Aktivitäten der Kommunen im Bereich der Nachhaltigkeit mit denen des Landes zu verknüpfen.

Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Instrumente des Nachhaltigkeitsmanagements können insbesondere sein: Indikatoren- bzw. Nachhaltigkeitsberichte, Nachhaltigkeits-Check (Nachhaltigkeitsprüfung), Energie- bzw. Umweltmanagement, nachhaltige Beschaffung und in größeren Kommunen auch die Einführung einer integrierten Nachhaltigkeitssteuerung. Dabei kann die Implementierung von Bürgerbeteiligungsprozessen (Leitbildprozesse und Nachhaltigkeitswerkstätten) sinnvoll sein. Auch der Erfahrungsaustausch spielt eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung von Kommunen. Deshalb werden diese Aspekte ebenfalls unterstützt.

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Soweit der theoretische Ansatz – aber wie weit ist die Stadtverwaltung in Brackenheim bei diesem Thema?

 

Mehr Infos dazu :

Nachhaltige Beschaffung konkret
Publikation des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg; LUBW Landesanstalt für Umwelt,Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg;

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Die Welt spielt verrrückt..

Die Welt spielt verrückt …

… dies empfanden nicht wenige von uns im Verlauf dieses Jahres angesichts der internationalen Krisenherde, der vielen Menschen, die wegen der Kriegssituationen in ihren Heimatländern auf der Flucht sind oder schlicht der Armut entkommen wollen und für ihre Familien ein besseres Leben suchen.
Einmal ganz abgesehen davon, wie man zu der großen Politik, wie sie in Europa, im Bund oder in Baden-Württemberg gemacht wird, steht – viele von uns werden das Weihnachtsfest in diesem Jahr mit besonderer Achtung begehen. Vielleicht mit Dankbarkeit, weil wir in Deutschland in relativem Wohlstand und Frieden leben können, vielleicht mit Sorge und unter dem Druck der Verantwortung, die wir alle tragen, wenn es um ein friedvolles Miteinander in kleinen und großen sozialen Gemeinschaften geht.

Die Liste21 dankt der Verwaltung und den Mitgliedern der anderen Fraktionen des Brackenheimer Gemeinderates für die konstruktive Zusammenarbeit. Ihnen und allen Bürgerinnen und Bürgern wünschen wir ein fröhliches Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute für ein gesundes, glückliches und friedliches neues Jahr!

Im Namen der Liste21
Lars Buchner, Ute Frank, Brigitte Hentschke, Peter Luboeinski, Martina Reese und Susanne Weitzsäcker-Klein

Bitte vormerken: Unsere nächste öffentliche Fraktionssitzung findet am 11. Januar 2016 um 19 Uhr im Nebenzimmer der Trattoria Toni statt. Näheres dazu in Kürze unter www.liste21.de

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Mobilität – beginnt im Kopf !

Wir Brackenheimer leben wunderschön im Zabergäu.
Dafür sind wir dankbar – niemand will Natur und Weinberge missen. Aber – wir wohnen hier nicht nur. Wir müssen zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zum Arzt – fahren!
Gäste, die unsere Stadt als Touristen, Geschäftskunden oder auch Mitarbeiter aufsuchen, müssen – fahren!
Mit welchen Verkehrsmitteln?
Das hat die Politik ein Stück weit in der Hand! Aber genau da fängt die Mobilität an. Deshalb unser Appell an den Verkehrsminister, den Landrat und unsere Kreisräte: Bleiben Sie beweglich – setzen Sie sich dringend für Mobilität im Zabergäu ein – prüfen Sie Konzepte, die Bahn, Bus, Pkw und Fahrrad integrieren. Fragen Sie die BürgerInnen und Unternehmen, was sie brauchen! Unterstützen Sie die Kommunen! Mobilität ist kein Wunschkonzert.
Und wir Zabergäuer freuen uns über jede Stadtbahn in Eppingen, Leingarten, Sinsheim und Bad Rappenau – aber: Auch das Zabergäu ist viel zu schade, um seine Standortchancen zu verschlafen.

Investitionen in die Instandhaltung von Landesstraßen, Ortsumgehungen, Stadtbahn, Busanbindungen, Radwegenetz, Bürgerbus, Carsharing, Elektromobilität – Mobilität hat viele Facetten – wie denken Sie darüber?

Reden Sie mit uns – oder teilen Sie uns Ihre Meinung mit –
direkt hier im Blog der Liste21

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Umwelt schützen – gerade auch an Weihnachten

Die Schonung der Umwelt und der sparsame Umgang mit endlichen Ressourcen – diesem Ziel soll auch Brackenheim, u.a. durch die Arbeit des Klimamanagers ein großes Stück näher kommen. Auch in der Weihnachtszeit kann jeder von uns ein wenig für seine Umwelt tun, indem er z.Bsp.
Strom spart beim Einsatz von Lichterketten -oder weniger ist hier mehr. Strom gilt als edle Energie. Am Ort des Verbrauches entstehen keine Abgase. Aber: Bei seiner Erzeugung in den Kraftwerken aus Öl, Gas oder Kohle gehen in der Regel zwei Drittel (!) der Energie verloren. Und -auch LED-Lichterketten verbrauchen Strom!

Wer einen hier in der Gegend gewachsenen Baum ersteht und so der Umwelt die unnötigen Transportwege aus Nordeuropa erspart
auf Lametta aus bleihaltigem Stanniol oder PVC verzichtet, das nach den Festtagen als Sondermüll entsorgt werden muss
bei den Kerzen auf die Inhaltsstoffe achtet, die Paraffinkerze im Regal liegen lässt und stattdessen zur Bienenwachs- oder der aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Stearin-Kerze greift.

Geschenke pfiffig verpackt
Es muss nicht immer Geschenkpapier sein, erst recht nicht alubeschichtetes Schmuckpapier. Als Alternative bieten sich Geschenkhüllen aus Recyclingpapier, Kartons und Packpapier an, phantasievoll bemalt oder mit Gebäck, Zweigen, getrockneten Blättern und Blumen beklebt

Eine nachhaltige Vorbereitung auf die Weihnachtsfeiertage wünscht Ihnen die LISTE21 –und vielleicht hat ja der ein oder andere noch Tipps & Ideen, wie man – nicht nur zur Weihnachtszeit – schonend mit seiner Umwelt umgehen kann. Teilen Sie diese mit uns hier im Blog der liste21.de.

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